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Gesundheit & Medizin |
08.10.2009 |
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„Bitte nicht stören“ mit fatalen Folgen
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Frankfurt/Main. |
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Mit dem „Bitte-nicht-stören“-Schild an der Hotelzimmertür sollten Reisende eher vorsichtig umgehen, denn weder der Reiseveranstalter noch Hotelangestellte können gedrängt werden, ein solches Hinweisschild zu missachten und das Zimmer zu öffnen. Das allerdings kann bei Gesundheitsproblemen schwerwiegende Folgen haben. » |
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Gesundheit & Medizin |
30.09.2008 |
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Blutprobe verspätet ausgewertet - 12 000 Euro für Verlust eines Darmstücks
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Zweibrücken. |
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Unterlässt ein Arzt es, eine Blutprobe zeitnah auszuwerten, so liegt darin ein Behandlungsfehler, für dessen Folgen ihn der Patient haftbar machen kann. Im Falle einer solchen unterlassenen Befunderhebung muss der Patient auch nicht eigens beweisen, dass ein erlittener Gesundheitsschaden Folge des Arztfehlers war, sondern der Mediziner muss dies widerlegen, entschied das Oberlandesgericht (OLG) Zweibrücken in einem Urteil. » |
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Gesundheit & Medizin |
03.09.2008 |
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Showdown am EuGH – Apotheker fürchten durch DocMorris um Zukunft
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dpa Luxemburg. |
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Von Georg Ismar |
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Deutsche Apotheker machen seit Mittwoch vor dem höchsten EU-Gericht gegen eine Marktöffnung für Apotheken-Ketten Front. Konkret geht es bei dem als wegweisend geltenden Musterfall am Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg um den Fall einer Apotheke in Saarbrücken. » |
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Gesundheit & Medizin |
19.07.2008 |
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Recht auf Rampe in den Garten
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dpa Kassel. |
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Mit einem Urteil zur häuslichen Pflege hat das Bundessozialgericht die Rechte behinderter Kinder und ihrer Eltern klargestellt. Im konkreten Fall ging es um Zwillinge, die an einer fortschreitenden Muskelerkrankung leiden. Nachdem die Kasse gut 2500 Euro für einen Behindertenaufzug gezahlt hatte, wollten die Eltern noch eine 3700 Euro teure Rollstuhlrampe für die Rückseite des Hauses haben. Sozial- und Landessozialgericht hatten das abgelehnt, weil die Pflege der Kinder dadurch nicht erleichtert werde und das Interesse, ohne Umwege in den Garten zu kommen, „nicht zur Befriedigung der elementaren Bedürfnisse“ gehöre. » |
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Gesundheit & Medizin |
22.05.2007 |
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Eine Schönheits-Klinik, die keine war
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D-AH Düsseldorf |
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Ein Arzt darf seine ambulante Praxis nicht einfach als „Klinik“ bezeichnen. Denn dabei erwarten die Patienten eine stationäre Unterbringung für Heilung und Pflege, so ein Urteil des Landgerichts Düsseldorf. » |
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Gesundheit & Medizin |
03.05.2007 |
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60000 Euro nach Darmdurchbruch bei einfachem Einlauf gefordert
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Nürnberg |
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Richter: Ärzte müssen nachweisen, keinen Fehler gemacht zu haben Kommt es bei einer einfachen Darmspülung zu einer Verletzung der Darmwand, muss für rechtliche Ansprüche nicht erst der Patient dem Arzt einen Behandlungsfehler nachweisen. Vielmehr ist bei einem derart voll beherrschbaren Behandlungsgeschehen das Prinzip der Beweisumkehr zu Lasten des Arztes anzuwenden, hat in einem aktuellen Urteil das Pfälzische Oberlandesgericht Zweibrücken entschieden. Das gilt nur dann nicht, wenn der Patient aufgrund seiner Vorgeschichte einen Risikofaktor in das Behandlungsgeschehen einbringt, der den Gefahrenbereich für den Arzt oder das Pflegepersonal nicht mehr uneingeschränkt beherrschbar macht, betont die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline. » |
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Gesundheit & Medizin |
13.04.2007 |
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„Tintenklecks mit Tentakeln“ eintätowiert
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Borken |
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Studio muss für Pfusch haften Wer sich in einem Tattoo-Studio eine Hautverzierung stechen lässt, darf darauf vertrauen, dass der Tätowierer fachgerecht arbeitet und das Ergebnis den eigenen Vorstellungen entspricht. Vor allem aber sollte er das Studio ohne gravierende Verletzungen wieder verlassen, wie das Amtsgericht Borken feststellte. » |
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Gesundheit & Medizin |
03.04.2007 |
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Kostenärger um eine Bodylift-Operation
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Magdeburg |
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Mann reduziert sein Gewicht in drei Jahren um 70 Kilo – Krankenkasse muss nicht zahlen Gesetzliche Krankenkassen müssen grundsätzlich nicht die Kosten einer Bodylift-Operation zur Entfernung überschüssiger Hautfalten übernehmen, die beim Patienten infolge extremer Gewichtsabnahme aufgetreten sind. » |
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Gesundheit & Medizin |
05.03.2007 |
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Nichtrauchertatif erschlichen
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Coburg |
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Sohn geht nach Tod der Mutter leer aus Raucher aufgepasst! Wer einer Lebensversicherung gegenüber falsche Angaben über seinen Zigarettenkonsum macht, riskiert den Versicherungsschutz. Wie der Anwalt-Suchservice berichtet, hatte eine langjährige Raucherin bei Versicherungsabschluss im Antragsformular die Frage nach Tabakkonsum in den letzten zwei Jahren verneint. Dadurch schloss sie eine Lebensversicherung nach günstigem ,Nichtrauchertarif‘ ab, anstatt den in der Versicherungsbranche üblichen ,Raucheraufschlag‘ zu zahlen. Tragischerweise verstarb die Frau ein Jahr später an Lungenkrebs. Da ihr Sohn Bezugsberechtigter war, verlangte er von der Versicherung die vereinbarte Versicherungssumme von 26000 Euro ausgezahlt zu bekommen. » |
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Gesundheit & Medizin |
05.03.2007 |
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Eine Schönheits-Klinik, die keine war
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Düsseldorf |
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Ein Arzt darf seine ambulante Praxis nicht einfach als „Klinik“ bezeichnen. Denn dabei erwarten die Patienten eine stationäre Unterbringung für Heilung und Pflege, so ein Urteil das Landgericht Düsseldorf. Und selbst die gesetzlich nicht definierte Bezeichnung „Tages-Klinik“ sei aus diesem Grunde unzulässig. » |
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Gesundheit & Medizin |
05.03.2007 |
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Kostenärger um Bodylift-Operation?
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Magdeburg |
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Mann reduziert in drei Jahren Gewicht um 70 Kilo Gesetzliche Krankenkassen müssen grundsätzlich nicht die Kosten einer Bodylift-Operation zur Entfernung überschüssiger Hautfalten übernehmen, die infolge einer extremen Gewichtsabnahme aufgetreten sind, so eine Entscheidung des Landessozialgerichts Sachsen-Anhalt. » |
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Gesundheit & Medizin |
05.02.2007 |
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Sperma-Entnahme vor Operation
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D-AH Nürnberg |
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Kosten müssen erstattet werden Droht einem Mann nach einem medizinisch notwendigen Eingriff möglicherweise die Zeugungsunfähigkeit, kann er sich zuvor Spermien entnehmen und einfrieren lassen. Die Kosten dafür müssen ihm ebenso wie die für die eigentliche Behandlung erstattet werden. » |
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Gesundheit & Medizin |
02.02.2007 |
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Ärger wegen leerer Batterie
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D-AH München |
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Herzkranker Mann im Pech Eine leere Batterie ist keine Erkrankung. Zumindest kein unerwartet eintretender Krankheitsfall, wenn es sich dabei um den Energieschwund eines vor 14 Jahren eingesetzten Herzschrittmachers handelt. Mit dieser Entscheidung hat das Amtsgericht München einer Reiserücktrittsversicherung Recht gegeben, die einem verhinderten Urlauber keine Reisestornierungskosten auszahlte. » |
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Gesundheit & Medizin |
02.02.2007 |
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Frau versäumte Behandlungstermin
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Düsseldorf |
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Zahnarzt verlangte trotzdem volles Honorar Einen Patienten, der in einer Arztpraxis mit exklusiver Terminvergabe eine Behandlungsvereinbarung unterschreibt, kann ein unbedachtes Nichterscheinen teuer zu stehen kommen. Ein Zahnarzt hatte mit einer Patientin eine schriftliche Behandlungsvereinbarung abgeschlossen. Die Frau sollte einen Zahnersatz erhalten, den ihre gesetzliche Krankenkasse auch alsbald bewilligte. Danach vereinbarte die Dame mit dem Zahnarzt einen Termin. Gemäß der Behandlungsvereinbarung handelte es sich dabei um einen ausschließlich für sie reservierten Termin ohne Doppeltvergabe an weitere Patienten und somit ohne weitere Wartezeit für die Patientin. » |
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Gesundheit & Medizin |
02.02.2007 |
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Konflikt wegen falscher Brillenwerte
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Wetter |
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Rezept des Augenarztes ohne Unterschrift gültig Wer von einem Augenarzt eine Brillenverordnung mit falschen Werten ausgehändigt bekommt, kann später nicht von einem Optiker wegen fehlerhaft angefertigter Gläser sein Geld zurückverlangen. Derjenige sollte sich lieber sofort an seinen Arzt wenden, wie ein Urteil des Amtsgerichtes Wetter zeigt. » |
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Gesundheit & Medizin |
22.01.2007 |
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Sturz beim Gang zur Toilette
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Darmstadt |
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Im Krankenhaus ist nicht alles unfallversichert Ein Unfall, der sich in einem Krankenhauszimmer auf dem Weg zur Toilette ereignet, ist in der Regel nicht versichert. Ausnahmen sind nur bei besonderen krankenhaustypischen Gefahren möglich. Das hat das Hessische Landessozialgericht entschieden. » |
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Gesundheit & Medizin |
04.01.2007 |
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Kopf gegen Kante des Krankenwagens
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Hamm |
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Patientin erlitt bleibende Schäden Ein Krankenhaus muss an seine Patientin ein Schmerzensgeld in Höhe von 20000 Euro zahlen, weil die Frau bei einem Transport zu einer urologischen Untersuchung in ein anderes Krankenhaus auf einer Liege derart unsachgemäß in den Krankenwagen eingeschoben worden war, dass sie dabei mit dem Kopf gegen die Oberkante des Fahrzeugs anstieß. » |
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Gesundheit & Medizin |
27.11.2006 |
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Blinddarmdurchbruch und falsche Diagnose
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Koblenz |
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Patientin ohne Chance auf Schmerzensgeld Mit starken Schmerzen im Bauchraum begab sich ein 15-jähriges Mädchen zu ihrem Hausarzt, der mittels Ultraschall eine Magen-Darm-Grippe diagnostizierte und entsprechende Medikamente verschrieb. Doch die Schmerzen ließen nicht nach, was die Patientin so interpretierte, dass vielleicht die falsche Diagnose gestellt wurde. » |
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Gesundheit & Medizin |
23.11.2006 |
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Schwangere zu Fuß in den fünften Stock
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Berlin |
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Kein Grund für Umzug auf Staatskosten Selbst wenn das Treppensteigen in den fünften Stock eines Hauses für eine werdende Mutter beschwerlich ist, reicht dieser Grund in der Regel nicht aus, die Wohnung zu wechseln. Zumindest nicht, wenn der Staat die Kosten für den Umzug tragen soll. » |
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Gesundheit & Medizin |
11.11.2006 |
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Arzt nach vorbildlicher Rettungstat verklagt
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RAG München |
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Wiederbelebungsversuch eines zweijährigen Kindes zunächst erfolglos Eigentlich war es eine vorbildliche Heldentat: Ein Arzt sieht, wie ein zweijähriges Kind regungslos auf dem Wasser treibt, und rettet es. » |
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Gesundheit & Medizin |
06.11.2006 |
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Bei Vertragsabschluss Raucherbein verschwiegen
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Berlin |
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Anzeigepflicht verletzt – Versicherung zahlt nicht Versicherte haben nicht nur bei der Abgabe des Antrages die Pflicht, relevante Besonderheiten anzugeben. Diese Pflicht besteht vielmehr bis zum Erhalt des Versicherungsscheines fort. Ansonsten kann es für den Versicherten im Schadensfall böse ausgehen, wie eine Entscheidung des Kammergerichtes Berlin belegt. » |
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Gesundheit & Medizin |
26.10.2006 |
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Zwei Wochen Frist
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Darmstadt |
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Krankenkasse muss säumigem Zahler Zeit lassen Gesetzliche Krankenkassen dürfen freiwillig Versicherte, die mit ihrer Beitragszahlung in Verzug sind, nur nach einer angemessenen Frist ausschließen. » |
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Gesundheit & Medizin |
23.10.2006 |
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40000 Euro Schmerzensgeld
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Koblenz |
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Frau nach Lasik-Operation fast erblindet Wendet ein Augenarzt eine falsche Operationsmethode an und ist die Sehkraft des Patienten nach dem Eingriff schlechter als davor, muss der Mediziner haften.
Das gilt selbst dann, wenn ungewiss ist, ob der Patient auch ohne die Operation weiter an Sehstärke verloren hätte, so das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz. » |
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Gesundheit & Medizin |
23.10.2006 |
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Zahnarzt wirbt auf jeder vierten Seite des Telefonbuchs
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D-AH Nürnberg |
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2000 Euro Strafe wegen Verstoßes gegen die Berufsordnung Ein Zahnarzt ging in die Vollen und ließ im Telefonbuch gleich auf jeder vierten Seite eine Anzeige mit dem Hinweis auf seine Praxis abdrucken.
„Das ist berufswidrige Werbung“, entschied das Berufsgericht für Heilberufe beim Verwaltungsgericht Münster und verurteilte den geschäftstüchtigen Mediziner zu einer Geldbuße von 2000 Euro. » |
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Gesundheit & Medizin |
12.10.2006 |
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Blinddarmentzündung zu spät erkannt
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Koblenz |
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Oberlandesgericht hält Fehldiagnose „für nicht ungewöhnlich“ Ein folgenschwerer Diagnosefehler eines Arztes ist nicht gleich als schwerer Verstoß gegen die Regeln der ärztlichen Kunst einzustufen. Der Fall: Ein Mädchen hatte mit starken Bauchschmerzen den Hausarzt aufgesucht. Nach der ersten Untersuchung samt Ultraschall ging der Arzt von einer Magen-Darm-Grippe aus. » |
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Gesundheit & Medizin |
04.10.2006 |
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Wer nicht isst, zahlt weniger
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Alltag im Altenheim Eine Rentnerin, die in einem Pflegeheim lebte, war in den letzten vier Jahren vor ihrem Tod mit einer Sonde ernährt worden und nahm an den normalen Mahlzeiten nicht mehr teil. Die Kosten für die künstliche Nahrung übernahm ihre Krankenkasse. » |
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Gesundheit & Medizin |
04.10.2006 |
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Streitpunkt Treppenhaus: Senioren dürfen Gehhilfen abstellen
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Hannover |
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Rollator nicht mit Fahrrad gleichzusetzen Vermieter können es älteren Mietern nicht untersagen, Rollatoren oder andere Gehhilfen im Treppenhaus abzustellen. Die Geräte müssen aber an einem geeigneten Ort platzsparend zusammengeklappt werden. Das hat das Landgericht Hannover entschieden. » |
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Gesundheit & Medizin |
21.08.2006 |
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Arzt muss Namen einer Patientin nicht nennen
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Karlsruhe |
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Richter: Die berufliche Schweigepflicht hat oberste Priorität Ein Arzt ist auch seiner eigenen Patientin gegenüber zum Schweigen verpflichtet, wenn diese den Namen einer anderen Mitpatientin von ihm in Erfahrung bringen will. » |
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Gesundheit & Medizin |
21.08.2006 |
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Kein Geld für Potenzmittel
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Kassel |
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Neue Regelung seit Gesetzesänderung Gesetzliche Krankenkassen müssen weder für Medikamente zur Regulierung des Körpergewichts, Stärkung des Haarwuchses noch für Mittel zur Steigerung der sexuellen Potenz bezahlen. » |
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Gesundheit & Medizin |
15.08.2006 |
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Zahnprothese zerbricht beim Biss in einen Nussriegel
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Köln |
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Hersteller haftet nicht für sehr harte Nüsse in der Schokolade – Gericht schmettert Schadensersatzklage ab Um eine harte Nuss im wahrsten Sinne des Wortes ging es bei einem Prozess vor dem Oberlandesgericht Köln. Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline berichtet, war der Zahnersatz eines Mannes Opfer seiner Leidenschaft für Erdnussriegel geworden. Beim kräftigen Biss in die Leckerei brach die teure Zahnprothese des Mannes entzwei. Nach seiner Aussage befand sich unter den von der Schokolade umhüllten Hülsenfrüchten ein besonders hartes Stück. An dem Missgeschick sei der Hersteller schuld, behauptete der Mann vor Gericht und verlangte Schadensersatz vom Nussriegel-Produzenten. Von einem Produktfehler könne gar keine Rede sein, urteilten dagegen die Richter und wiesen die Klage ab. Erdnüsse sind ein Produkt der Natur. » |
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Gesundheit & Medizin |
21.06.2006 |
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Bescheinigung vom Arzt mitnehmen
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Marburg |
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Reisen mit starken Medikamenten Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen sollten ihre Urlaubsreisen besonders gut vorbereiten. Wer auf Medikamente angewiesen ist, muss vor Urlaubsantritt klären, ob und in welcher Form die Arzneien im Reiseland verfügbar sind. Manchmal ist es ratsam, die Präparate mitzunehmen. „Um Probleme mit Behörden zu vermeiden, sollten Reisewillige allerdings frühzeitig klären, ob für die benötigten Medikamente im Urlaubsland eine Einfuhrbeschränkung besteht“, sagt Dietmar Krause vom Forum Schmerz im Deutschen Grünen Kreuz. » |
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Gesundheit & Medizin |
08.06.2006 |
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Magersüchtige muss zahlen
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Nürnberg |
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Keine freie Wahl für Kassenpatientin Versicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung haben grundsätzlich keinen Anspruch auf freie Klinik- und Therapiewahl. Das hat das Hessische Landessozialgericht entschieden. » |
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Gesundheit & Medizin |
23.05.2006 |
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Berufsunfähigkeit durch Heuschnupfen
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Frankfurt |
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Atembeschwerden: Versicherung muss zahlen Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, möchte sich für den Fall absichern, dass er seinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kann. » |
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Gesundheit & Medizin |
23.12.2005 |
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Schmerztherapie erstattungsfähig
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Kosten für eine Schmerztherapie müssen nur dann von der privaten Krankenversicherung erstattet werden, wenn die Therapie in einer Klinik stattgefunden hat. Eine Schmerzpatientin suchte in einer Klimatherapie am Toten Meer Linderung und fand diese auch. » |
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Gesundheit & Medizin |
17.12.2005 |
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Herzkranker Patient verklagt den Hausarzt
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Verweigert ein Patient eine dringend notwendige Untersuchung in einer Spezialklinik, dann muss sein Hausarzt dies schriftlich dokumentieren, den Patienten mit allen Mitteln von der Notwendigkeit überzeugen und ihn gegebenenfalls mit einem Notarztwagen in ein Krankenhaus bringen lassen. Das hat das OLG Bamberg entschieden. Sonst hat der Arzt schlechte Karten... » |
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Gesundheit & Medizin |
28.10.2005 |
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Schadenersatz für gezogene Zähne
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Wie schnell dürfen Zahnärzte zur Zange greifen? Wann ist eine Behandlung notwendig, die gleich mehrere Zähne in die Mülltonne befördert? Ein Urteil sorgt für Schlagzeilen und dämpft möglicherweise einen schnellen Dentisten. Er muss einem Patienten 15000 Euro Schmerzensgeld zahlen. So jedenfalls hat das Oberlandesgericht (OLG) Hamm unter dem Aktenzeichen 3 U 107/00 entschieden. » |
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Gesundheit & Medizin |
05.10.2005 |
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160 Tage krank in einem Jahr
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Einem Arbeitnehmer kann nicht allein aufgrund der Tatsache gekündigt werden, dass er 160 Tage im Jahr krankheitsbedingt gefehlt hat. Das entschied das Arbeitsgericht Frankfurt in einem aktuellen Urteil. Im zu Grunde liegenden Fall hatte ein Postbote innerhalb eines Jahres wegen verschiedener orthopädischer Beschwerden an 160 Tagen gefehlt. » |
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Gesundheit & Medizin |
16.08.2005 |
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Kein Geld für Perücke
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Männer können bei Haarausfall und Wunsch nach einer Perücke vorerst nicht auf finanzielle Hilfe der Krankenkasse bauen. Nach einem Urteil des Dresdner Sozialgerichtes (AZ: S 18 KR 1380/04) verstößt es nicht gegen das Gleichheitsrecht, dass nur Frauen Anspruch auf Kostenübernahme für Haarersatz haben. » |
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Gesundheit & Medizin |
02.08.2005 |
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Knöchelbruch am Hotelpool
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Osnabrück |
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Hotelgäste, die angetrunken am Swimmingpool herumalbern und sich dabei an einem defekten, ungesicherten Anlagenteil verletzen, trifft kein Mitverschulden. Das hat das Landgericht Köln entschieden. » |
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Gesundheit & Medizin |
24.06.2005 |
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Vorsicht bei Nachbarschaftshilfe
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Ein Nachbar bat seinen nebenan wohnenden Kumpel, ihn bei leichten handwerklichen Tätigkeiten zu unterstützen. Dabei verletzte dieser sich so schwer, dass er Teil-Invalide wurde und seiner beruflichen Tätigkeit nicht mehr nachgehen konnte. Er verlangte eine Invaliditätsrente von seiner zuständigen Berufsgenossenschaft. » |
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Gesundheit & Medizin |
24.06.2005 |
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Mit Plan
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Das Sozialgericht Gießen hat die Klage einer Frau abgewiesen, die von ihrer Krankenkasse 2400 Euro für eine Zahnersatzbehandlung in Frankreich erstattet haben wollte. » |
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Gesundheit & Medizin |
17.06.2005 |
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Kaiserschnitt: Baby verletzt
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Schnittwunden des Neugeborenen gehören zu den üblichen Risiken einer Kaiserschnittentbindung und lassen nicht ohne weiteres auf einen ärztlichen Behandlungsfehler schließen. Das geht aus einem Urteil des Amtsgerichts Bremen hervor. » |
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Gesundheit & Medizin |
11.04.2005 |
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Schmerzhafte Rangeleien
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Auch bei Raufereien unter Freunden kann es zu Verletzungen kommen. Dafür kann in der Regel niemand Schadenersatz verlangen. Rechtlich wird freundschaftliches Herumschubsen wie eine spielerische körperliche Aus-einandersetzung behandelt. So kann man auch Teenagern zumuten, die Gefahr des freundschaftlichen Herumschubsens einschätzen zu können. » |
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Gesundheit & Medizin |
11.04.2005 |
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Hochzeit und Unterhalt
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Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) räumt ledigen Müttern einen Unterhaltsanspruch für maximal drei Jahre nach der Geburt ein, wenn sie ein Kind betreuen müssen. Da geschiedene Mütter bei Wiederheirat ihren Anspruch gegen den Ex-Mann verlieren, wird dies aus Gründen der gebotenen Gleichbehandlung entsprechend angewandt, wenn Ledige einen anderen Mann als den Vater ihres Kindes heiraten. » |
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Gesundheit & Medizin |
11.04.2005 |
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Pille: Arzt muss auf Risiken hinweisen
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Ärzte müssen ihre Patienten auf erhebliche Risiken eines verordneten Medikaments hinweisen und dürfen sich nicht auf die Informationen im Beipackzettel verlassen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) im Fall einer ehemals 30-jährigen Raucherin entschieden. Sie hatte im Februar 1995, zwei Monate nach Beginn der Einnahme eines Verhütungsmittels, einen Schlaganfall erlitten – und zwar wegen der Wechselwirkung zwischen dem Nikotin und dem Medikament. » |
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Gesundheit & Medizin |
07.03.2005 |
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Arzneimittel-Datenbank zulässig
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Eine elektronische Datenbank, die Internetnutzern Recherchen zu Arzneien ermöglicht, verstößt nicht gegen das Werbeverbot für Arzneimittel. Dies sei jedenfalls dann der Fall, wenn die Datenbank einzelne Arzneimittel nicht „werbetypisch“ hervorhebe, sondern lediglich nach deren Namen und Wirkstoffen forsche. » |
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Gesundheit & Medizin |
07.03.2005 |
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Gericht: Autoritäre Führung kein Mobbing
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Für einen Mobbingvorwurf muss ein Arbeitnehmer seinem Vorgesetzten eine bösartige Motivation nachweisen können. Er muss beweisen, dass dieser zumindest damit hätte rechnen können, ihn durch seine Vorwürfe gesundheitlich zu schädigen. » |
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Gesundheit & Medizin |
25.01.2005 |
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Mietminderung bei zu viel Lärm
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Ein Fehler beim Renovieren landete beim Bundesgerichtshof (BGH). Ein Hauseigentümer hatte das Dachgeschoss mit zwei neuen Etagen ausbauen lassen. Allerdings hatten die Handwerker dabei offenbar einen Fehler begangen. Die Böden im Dachgeschoss waren nämlich nicht ausreichend schallisoliert. Nachmessungen hatten ergeben, dass der gesetzlich zugelassene höchstmögliche Geräuschpegel um etliche Dezibel überschritten wurde. » |
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Gesundheit & Medizin |
25.01.2005 |
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Nichtraucher-Kurs als geldwerter Vorteil
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Eine Firma meinte es ziemlich gut mit ihren Angestellten und Arbeitern. Sie wollte nämlich die Kosten für Kurse zur Raucherentwöhnung übernehmen. Viele Mitarbeiter beteiligten sich daran und waren auch recht erfolgreich. » |
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Gesundheit & Medizin |
21.01.2005 |
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Schnäppchengarantie
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GARANTIE gilt auch für Schnäppchen, bekräftigte ein Urteil des Amtsgerichts Frankfurt. Die Warenhäuser in Deutschland übertreffen sich mit Sonderangeboten und Rabatten. Mitunter sind Preisnachlässe von mehr als 50 Prozent möglich. Was aber geschieht, wenn das vermeintliche "Schnäppchen" nicht richtig funktioniert oder anderweitig defekt bzw. beschädigt ist? » |
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Gesundheit & Medizin |
01.10.2004 |
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Schock beim Zahnarzt: Neue Plombe – Zunge taub
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Zahnärzte sind dazu verpflichtet, ihre Patienten auch über äußerst seltene Behandlungsrisiken aufzuklären, sofern es sich um dauerhafte, erhebliche Beeinträchtigungen handelt. Das hat das OLG Koblenz entschieden. » |
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Gesundheit & Medizin |
19.06.2004 |
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Nachlässige Hüftuntersuchung mit Folgen
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Unterschätzen Kinderärzte ein Hüftleiden bei einem Neugeborenen und sorgen nicht umgehend für eine orthopädische Untersuchung, dann begehen sie einen schweren Behandlungsfehler. Auch, wenn die Heilungschancen von Anfang an nur äußerst gering sind und nachbehandelnde Ärzte ebenfalls Fehler machen. » |
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Gesundheit & Medizin |
17.06.2004 |
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Eine Fehldiagnose Parkinson
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Die Erstbehandlung von Parkinson-Patienten darf durch Allgemeinmediziner erfolgen. Bei einer Fehldiagnose muss der Arzt nur dann haften, wenn er das Krankheitsbild in völlig unvertretbarer und der Schulmedizin entgegenstehender Weise gedeutet hat. » |
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Gesundheit & Medizin |
10.05.2004 |
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Geburt beschäftigt Gericht
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Eine Frau, bei deren Geburt die sogenannte Schulterdystokie auftrat, erlitt dadurch eine Oberarmlähmung. Sie warf dem an ihrer Geburt beteiligten medizinischen Personal Fehlverhalten vor und verklagte ihr Geburtskrankenhaus auf Schadenersatz. » |
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Gesundheit & Medizin |
07.05.2004 |
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Narkoseschaden: Die Klinik zahlt nicht
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Eine Patientin informierte vor ihrer Operation ihren Anästhesisten über eine zurückliegende Gelbsuchterkrankung. Sie erwähnte allerdings nicht, dass diese nach einer Operation aufgetreten war, bei der ein bestimmtes Narkosemittel verwendet worden war. So wurde das gleiche Narkotikum erneut verwendet, und die Frau erkrankte an einer akuten Leberentzündung. Später verklagte die Patientin, die zeitweise in akuter Lebensgefahr geschwebt hatte, die Klinik auf Schadenersatz. » |
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Gesundheit & Medizin |
28.04.2004 |
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Ärger mit den Krücken
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Eine 49-jährige Frau rutschte im Krankenhaus mit einer Krücke aus und verletzte sich dabei am kurz zuvor operierten Fuß. Sie forderte Schadenersatz vom Krankenhaus, weil sie zuvor nicht im Umgang mit Gehhilfen unterwiesen worden war. Zu Unrecht, so urteilte das Oberlandesgericht Koblenz. Zwar sei in Einzelfällen eine Schulung im Umgang mit Krücken sinnvoll, im vorliegenden Falle der krückenerfahrenen, normalgewichtigen Frau mittleren Alters hingegen scheide die Pflicht des Pflegepersonals zur Schulung jedoch aus. » |
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Gesundheit & Medizin |
08.01.2004 |
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Verwandtenklausel besteht zu Recht
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ddp.vwd |
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Ein Mann, dessen Ehefrau zugelassenen Allgemeinärztin war, klagte gegen die Verwandtenklausel der Krankenversicherungen. Diese Klausel besagt, dass allgemeine Versicherungsbedingungen privater Krankenversicherungen den Ausschluss der Behandlung durch Ehegatten oder andere enge Verwandte beinhalten dürfen. Der Bundesgerichtshof wies die Klage des Mannes ab. » |
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Gesundheit & Medizin |
12.12.2003 |
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Unfall unter Medikamenteneinwirkung - Arzt ist schuld
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Bei einer Magenspiegelung wurden einem Patienten Medikamente verabreicht, durch die er fahruntüchtig wurde. Obwohl ihn der Arzt darauf hinwies, dass er ein Taxi nehmen solle, trat er die Heimfahrt im eigenen PKW an und verunglückte dabei tödlich. Die Klage der Hinterbliebenen hatte Erfolg: Der Arzt hätte den Patienten nach der Behandlung bis zum Ende der Wirkung der Medikamente unter Beobachtung stellen müssen. » |
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Gesundheit & Medizin |
20.11.2003 |
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Die Arztprognose ist entscheidend
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ddp.vwd |
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Ein Mann, der eine Kreuzfahrt gebucht hatte, erkrankte vor Antritt seiner Reise schwer. Seine Auslandsreise-Rücktrittsversicherung erstattete ihm nur einen Teil seiner Stornokosten zurück. Der Versicherungsnehmer, dem zuvor von seinem Arzt zunächst Reisefähigkeit attestiert worden war, klagte und bekam vom Bonner Landgericht die volle Stornokostenerstattung zugesprochen. » |
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Gesundheit & Medizin |
20.11.2003 |
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Problem angeben
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ddp.vwd |
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Nach einem Urteil des Oberlandesgerichtes Karlsruhe ist bei Abschluss einer Krankheitskostenversicherung ein unerfüllter Kinderwunsch unter "Krankheiten und Beschwerden" anzugeben, sofern er Anlass zu Untersuchungen und Behandlungen des Antragsstellers war. » |
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Gesundheit & Medizin |
16.04.2003 |
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Mündliche Vereinbarung von Pauschalhonoraren unzulässig
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Die mündliche Vereinbarung eines Pauschalhonorars für eine Schönheitsoperation ist unwirksam. Die Vergütung solcher Eingriffe, die im Regelfall nicht von den Krankenkassen getragen werden, berechnet sich nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Darauf verweist der Anwalt-Suchservice (Köln) und berichtet von einem Fall, den das Oberlandesgericht Stuttgart zu entscheiden hatte. » |
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Gesundheit & Medizin |
15.04.2003 |
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Schönheits-OP misslungen
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Verzichtet ein Patient nach einer misslungenen Schönheitsoperation schriftlich auf weitergehende Ansprüche, kann sich der behandelnde Arzt später darauf berufen. Davor warnt der Anwalt-Suchservice (Kön) und berichtet von einem Fall, den das Oberlandesgericht Düsseldorf zu entscheiden hatte. » |
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Gesundheit & Medizin |
27.03.2003 |
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Fachärzte müssen sich vor OP genau abstimmen
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Wenn mehrere Ärzte zusammen arbeiten, müssen die geplanten Maßnahmen zum Schutz des Patienten koordiniert werden, vor allem, wenn es sich um Behandlungsmethoden aus verschiedenen Fachrichtungen handelt. » |
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Gesundheit & Medizin |
13.02.2003 |
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OP-Risiko verschwiegen: Kein Schadenersatz für gelähmte Frau
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Wenn ein operativer Eingriff auf Grund von Voroperationen besondere Risiken aufweist, genügt es nicht, wenn der Arzt dem Patienten nur ein allgemeines Bild der möglichen Komplikationen vermittelt. Er ist verpflichtet, über deutlich erhöhte Risiken aufzuklären, berichtet der Anwalt-Suchservice (Köln) und verweist auf einen Fall, in dem ein unzureichendes Operationvorgespräch fatale Folgen hatte. » |
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Gesundheit & Medizin |
18.01.2003 |
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Halswirbelsäule war bereits vorgeschädigt
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Rechtsexperten weisen darauf hin, dass Schäden an der Wirbelsäule, die bereits vor einem Autounfall vorhanden waren, nicht dem Unfallverursacher, bzw. seiner Versicherung angelastet werden können. » |
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Gesundheit & Medizin |
12.12.2002 |
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Kundin rutschte auf Möhre im Supermarkt aus
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Rutscht eine Kundin im Großmarkt auf einer Möhre aus, muss der Marktbetreiber nicht haften, wenn an der Unfallstelle nur verpackte Ware angeboten wird und dort 45 Minuten zuvor noch geputzt wurde. Das hat das OLG Hamm entschieden. » |
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Gesundheit & Medizin |
20.11.2002 |
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Kassen müssen nicht zahlen
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Krankenkassen müssen homöopathische Mittel nicht bezahlen, wenn diese nicht als Arzneimittel zugelassen und im Leistungskatalog der gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen aufgenommen sind. » |
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Gesundheit & Medizin |
30.10.2002 |
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Venenzugang mit schlimmen Folgen
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Wird ein Patient vor dem Legen eines dauerhaften Venenzugangs vom Arzt über die Risiken aufgeklärt, kann er bei später auftretenden Komplikationen keinen Schadenersatz verlangen. Dies berichtet der Anwalt-Suchservice (Köln) und beruft sich auf einen Fall, der vom OLG Stuttgart entschieden wurde. » |
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Gesundheit & Medizin |
07.10.2002 |
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Student operiert fehlerhaft - Klinik zahlt
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Weil ein Student im praktischen Jahr eine Operation mangelhaft ausgeführt hat und der Eingriff nach Ansicht eines Gutachtens nicht notwendig gewesen wäre, hat das Landgericht Osnabrück eine örtliche Klinik zu 7500 Euro Schmerzensgeld verurteilt. » |
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Gesundheit & Medizin |
07.10.2002 |
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Fehlerfrei operiert, aber keine Patienteneinwilligung
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Wegen Verstoßes gegen das Selbstbestimmungsrecht des Patienten hat das Langericht Osnabrück einen Orthopäden zu 6500 Euro Schmerzensgeld verurteilt. Der Arzt hatte, so die Richter, entgegen der Vereinbarung während einer Kniespiegelung eine offene Schnitt-Operation ausgeführt. » |
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Gesundheit & Medizin |
07.09.2002 |
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Kassen müssen keine Diät zahlen
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Schlankheitskuren sind "in" - nur müssen die Krankenkassen die Kosten nicht in jedem Fall zahlen. » |
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Gesundheit & Medizin |
25.06.2002 |
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Kassenzusage ist verpflichtend
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Ein aus Verbrauchersicht positives Urteil hat das Bundessozialgericht gefällt: Getroffene Leistungszusagen privater Kassen sind einzuhalten. » |
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Gesundheit & Medizin |
31.05.2002 |
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Arzt versäumt Klinikeinweisunng
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Begibt sich ein Patient vertrauensvoll in die Hände eines Arztes, erwartet er kompetenten Rat und die bestmögliche Behandlung. Doch auch Mediziner sind nicht unfehlbar. Stellen sie die falsche Diagnose, sind die Folgen mitunter verheerend. » |
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Gesundheit & Medizin |
07.02.2002 |
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Den ärztlichen Rat missachtet
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Niemand lässt sich gern operieren, und so manches Mal wird den Ärzten mit einer Portion Misstrauen begegnet und vorschnell unterstellt, die empfohlene Behandlung sei von finanziellen Interessen diktiert. Doch wie müssen sich Mediziner verhalten, wenn ein Patient die angeratene Behandlung beispielsweise eine OP verweigert? » |
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Gesundheit & Medizin |
01.12.2001 |
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Zahnarzt hat Nickelallergie abzuklären
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Zahnärzte müssen, genau wie andere Ärzte auch, die Patienten über die Risiken bestimmter Eingriffe aufklären. Daneben sind weitere so genannte therapeutische Aufklärungspflichten zu beachten. Wird dies vom Arzt versäumt, und verwirklicht sich später eine nachteilige Folge aus der Behandlung, hat er nicht nur das Vertrauen des Patienten verloren. Oft gibt es auch ein juristisches Nachspiel, wie ein Fall zeigt, den das OLG Bremen zu entscheiden hatte. » |
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Gesundheit & Medizin |
01.12.2001 |
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Arzt muss für Urlaubsvertretung haften
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Niedergelassene Ärzte sollten bei der Auswahl ihrer Urlaubsvertretung sehr sorgfältig vorgehen. Macht der Kollege in ihrer Abwesenheit schwerwiegende Fehler, kann das für sie fatale Folgen haben. Denn: Praxisinhaber haften für Behandlungsfehler ihrer Urlaubsvertreter. » |
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Gesundheit & Medizin |
12.11.2001 |
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Hörsturz übersehen: Arzt muss nicht zahlen
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Hörstürze sind eine böse Sache, und die Therapiechancen fallen bei Patienten individuell sehr verschieden aus. Bleibt das Hörvermögen dauerhaft geschädigt, wird die Schuld häufig dem behandelnden Arzt zugeschoben und nicht selten vor Gericht erbittert um Schadenersatz und Schmerzensgeld gestritten. » |
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Gesundheit & Medizin |
04.11.2001 |
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Wenn nach der OP die Naht platzt
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Chirurgen müssen nicht nur mit dem Skalpell sehr fein umgehen, sondern auch Nadel und Faden kunstgerecht handhaben können. Eine Horrorvision des operierten Patienten ist, dass die OP-Naht reißt oder sich schlicht und ergreifend auflöst. » |
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Gesundheit & Medizin |
19.09.2001 |
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Patientenalbtraum: Wenn Anfänger operieren
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Operationen sind für die Betroffenen immer mit etwas Angst und Sorge verbunden. Anfängerfehler von jungen, unerfahrenen Ärzten können eine verhängnisvolle Kettenreaktion auslösen, wie ein vor dem Oberlandesgericht Zweibrücken verhandelter Fall zeigt. » |
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Gesundheit & Medizin |
26.06.2001 |
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Streit um Hygiene im Krankenhaus
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Streitfall Hygienevorschriften: Eine Patientin ließ sich im Krankenhaus das Knie punktieren. An zwei Tagen wurde bei liegender Kanüle ein Spritzenwechsel vorgenommen. Weder der behandelnde Arzt noch seine Helferin trugen dabei sterile Handschuhe. » |
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Gesundheit & Medizin |
21.05.2001 |
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Nach Piercing fast Zunge verloren
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Modeerscheinung Piercing. In der Bevölkerung gehen die Meinungen auseinander: Von abstoßend, brutal und entstellend bis schön, stimulierend und sexy wird das edle Medall empfunden, über Sinn und Zweck häufig gestritten. Die gesundheitlichen Risiken, die das Durchstechen diverser Körperteile mit sich bringt, sind vielfach unbekannt. Ein Zungenpiercing mit beinahe katastrophalen Folgen landete vor dem Gericht. » |
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Gesundheit & Medizin |
08.05.2001 |
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Risiko Betäubungsspritze
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Eine Parodontosebehandlung machte eine Betäubungspritze notwendig - mit fatalen Auswirkungen für den Patienten: Doch spätere Taubheitsgefühle und Geschmacksstörungen rechtfertigen keinen Schadensersatzanspruch, urteilte ein Oberlandesgericht. » |
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Gesundheit & Medizin |
08.05.2001 |
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Unfall: Kein Geld nach epileptischen Anfall
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Ein Mann, der sich nach der Behandlung eines epileptischen Anfalls entgegen ärztlicher Anweisung die Beine im Freien vertrat, dort einen weiteren Anfall mit Folgen erlitt, hat kein Recht auf Schadensersatz durch die Klinik. » |
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Gesundheit & Medizin |
07.05.2001 |
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Laser-OP ruiniert Sehfähigkeit
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Eigentlich wollte ein Mann keine Brille mehr tragen: Doch am Ende hatte seine Laser-OP geradezu katastrophale Folgen für seine Sehfähigkeit. Der behandelnde Arzt musste 40.000 DM Schmerzengeld zahlen. » |
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In "Vierfüßlerposition" zum Wirbelbruch
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Auch die bislang mehr als durchwachsene Badesaison im verregneten Sommer sollte den Blick für mögliche Gefahren in Schwimmbädern nicht trüben. Denn leider kommt es dabei manchmal zu Unfällen. Für deren Folgen müssen Schwimmbadbetreiber nicht immer haften, warnt der Anwalt-Suchservice (Köln) und berichtet über aktuelle Urteile. » |
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