
Schmuckstück am Borgberg
Hagen (jon)
Der Himmel öffnete seine Schleusen. Doch die Teilnehmer der Dressur-Europameisterschaft in Hagen (28.-31. Juli) ließen sich nicht die Laune verderben. Fast die Hälfte aller Starter aus 18 Nationen haben sich eingefunden und bereits trainiert.
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AUGENWEIDE IN HAGEN: die junge Östereicherin Victoria Max-Theurer mit ihrem Pferd Falco Foto: Hehmann |
"Die Lkw kommen hier im Zehn-Minuten-Takt an", verfolgt Pressesprecherin Susanne Hennig das Geschehen auf der Anlage am Borgberg, die kaum noch Wünsche offen lässt. Die Gäste finden erstklassige Bedingungen vor. Der heftige Regen kann dem Platz, der die Gestalt eines schmucken Reiterstadions angenommen hat, nichts anhaben. Durch ein so genanntes Ebbe-Flut-System kann auf dem Hauptplatz keine Seenlandschaft entstehen. Auch die Nebenplätze "schlucken" die Wassermassen.
"Am Wochenende muss es besser werden", hoffen die EM-Gastgeber auf ein Championat und eine Eröffnungsfeier im Trockenen. Am Mittwoch werden die Teilnehmer um 17 Uhr auf dem Rathausplatz in Osnabrück offiziell begrüßt.
Bekanntschaft mit dem Gelände am Fuße des Teutoburger Waldes machte bereits das "Nesthäkchen" des österreichischen Teams: Victoria Max-Theurer ist mit 19 Jahren die jüngste Teilnehmerin der Europameisterschaft. Sie reitet seit ihrem zweiten Lebensjahr.
Die Tochter von Olympiasiegerin und Europameisterin Elisabeth „Sissy“ Max- Theurer hofft auf die Qualifikation für den Special, also einen Platz im Grand Prix unter den ersten 25. "Ob es klappt, hängt natürlich auch von der Tagesform ab", sagt die gebürtige Linzerin, die Deutschland und die Niederlande in der Favoritenstellung sieht.
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