Das WM-Extrablatt aus dem Verlag NEUE OZ Mittwoch, 17. März 2010
News & Info
Startseite
Tippspiel
Tabellen
Spielberichte
Statistik
Kick!-PDFs
Bildergalerie
Public Viewing
Nachgetreten!
Die 32 WM-Teams
Sicherheit
WM-Geschichte
WM-Kultur
Schon gewußt?
Deutschland
DFB-News
DFB-Team News
Einzelkritik
Deutsche Spieler
Der DFB-Kader
Die Stadien
Ihre Zeitung
Das WM-Extrablatt
ist eine Online- Produktion aus dem Verlagshaus NEUE OZ.

Neue OZ online
Aboservice
Anzeigen
Nachrichten
Kontakt
Impressum
Deutsche Spieler
logo
Deutsche Spieler 01.06.2006
-
Der Kleine, der lange übersehen wurde
Osnabrück
Die deutschen WM-Spieler (Folge 18): Philipp Lahm
„Lieblingsposition? Auf dem Platz...“

Philipp Lahm
Philipp Lahm
Wurzeln: Freie Turnerschaft München-Gern – das klingt nicht nach Fußball. Doch in dem Stadtteilverein war die Familie Lahm am Ball: Der Vater spielte im Mittelfeld, die Mutter war Jugendbetreuerin – und Philipp kickte dort, noch ehe er lesen konnte. Er war gerade 10, da lockten ihn schon die Bayern, doch er wollte die vertraute Umgebung nicht verlassen. Zwei Jahre später ging er doch – die Eltern hatten ihn überredet.

Karriere: In allen Jugendteams fiel das Talent des kleinen Flügelspielers auf, er wurde zweimal Deutscher Meister mit den A-Junioren und spielte mit 17 fast eine komplette Saison bei den Amateuren in der Regionalliga. Doch einen Platz im Bundesliga-Kader fand er nicht, die Bayern holten 2003 lieber den Wolfsburger Tobias Rau – Lahm wurde für zwei Jahre an den VfB Stuttgart ausgeliehen. Dort setzte er sich unter Trainer Felix Magath fast auf Anhieb durch, wechselte als gelernter Rechtsfuß auf die linke Seite. Im Team der „jungen Wilden“ war er eine feste Größe, bis ihn Verletzungen stoppte: Erst ein Ermüdungsbruch im Mittelfuß, dann ein Kreuzbandriss. Da war die Rückkehr zum FC Bayern bereits geregelt, im November gab er seinen Bundesliga-Einstand bei seinem Heimatverein.

Nationalmannschaft: Nach nur 16 Bundesligaspielen gab er in Split gegen Kroatien sein Debüt. Bei der EM 2004 war er einer der wenigen Lichtblicke im deutschen Team, wollte aber von einer Rolle als „Gewinner“ nichts wissen: „Ich habe genauso verloren wie die anderen.“ Klinsmann zählte von Beginn an auf Lahm, hielt zu ihm Kontakt während der Verletzungen. Sein Comeback: das 1:4 gegen Italien.

Über ihn: „Wenn ich ihn sehe, denke ich: Der hat schon im Mutterleib Fußball gespielt.“ – Bayern-Nachwuchstrainer Hermann Gerland.

Über sich: „Wo ich spiele, ist mir egal – Hauptsache, ich spiele. Meine Lieblingsposition? Auf dem Platz...“

Besonderes: Die Auswahltrainer des Bayerischen Fußballverbandes und des DFB übersahen den kleinen Kicker lange – erst in der U18 kam Lahm zu Auswahlehren.

Persönliches: Seine Freundin Nevena stammt aus dem kroatischen Split, wo Lahm sein erstes Länderspiel bestritt. Er ist bekennender Langschläfer und Familiemensch.

 
Einwurf
200 Euro für legendäre Klinsmann-Tonne geboten
Das Interesse an der legendären Werbetonne, in die Jürgen Klinsmann noch als Spieler vor neun Jahren wutentbrannt ein klaffendes Loch trat, ist bislang eher verhalten. Einen Tag nach Beginn der Versteigerung der Tonne durch ein Internet-Auktionshaus lag das höchste Gebot bei 203 Euro. Die Anbieter hatten sich "mindestens 5000 bis 10 000 Euro" erhofft. Die Auktion endet am 28. Juli. »
© Copyright 2006 Neue OZ online
Seite zurück zum Seitenanfang zur Startseite